Konventionelle Schweinemäster trimmen ihre Tiere unbarmherzig auf Wachstum. Bei Ludwig Scherm dagegen toben sie genüsslich grunzend auf der Weide herum. Seinen Schwäbisch-Hällischen geht’s saugut. Ludwig ist Bioschweinebauer – und damit ein seltenes Exemplar: Nur fünf Prozent der deutschen Schweinehalter wirtschaften ökologisch. „Das ist auch mit großem Aufwand verbunden“, erzählt der 41-Jährige. Auf seinem Hof in Höllmannsried leben 96 Schweine, im Stall mit großem Auslauf oder gänzlich im Freiland, mit viel Platz zum Wühlen, Suhlen und Scherzen.
Für seine Tiere nimmt Ludwig sich Zeit. Allein zum Füttern benötigt er drei Stunden täglich, wohingegen ein konventioneller Betrieb in der gleichen Zeit bis zu 2000 Schweine versorgt. Das Futter aus ökologisch angebautem Hafer, Ackerbohnen und den Brotresten einer Biobäckerei aus dem Passauer Land zu beschaffen, sei überdies ein logistischer Kraftakt, erklärt er.
Der sich in seinen Augen aber lohnt: „Ich möchte ein Lebensmittel zu den Kunden zu bringen, das sich qualitativ vom Herkömmlichen unterscheidet.“ Für Ludwig hat der Respekt gegenüber dem Schwein oberste Priorität. „Mir hat nie jemand erklärt, wie man Tiere halten soll.“ Stattdessen habe er überlegt, was ihm selbst gefallen würde. Ein trockener Schlafplatz. Regelmäßige Ernährung. Und gute soziale Kontakte. „Genau das versuche ich meinen Schweinen zu geben. Mehr mache ich eigentlich nicht.“

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